UMGEBUNG

SPLÜGEN

Das Dorf Splügen liegt auf 1457 m Höhe im Rheinwald am Hinterrhein sowie an der Verzweigung der Routen zu den Pässen Splügenpass und San Bernardino. Beide Pässe wurden schon in römischer Zeit als Verbindungsrouten nach Italien genutzt.

Aus dem Seitental zum Splügenpass fliesst bei Splügen der Hüscherenbach in den Hinterrhein.

Zu Splügen gehört seit dem 1. Januar 2006 auch die bis dahin selbständige Gemeinde Medels im Rheinwald. Medels liegt zwischen Splügen und Nufenen und war zuvor sowohl flächenmässig wie bezüglich der Bevölkerung die kleinste politische Gemeinde im Tal. Angrenzende Gemeinden sind Madesimo (Italien), Mesocco, Nufenen, Safien und Sufers.

Der Ort Splügen hat sich zu einem kleinen Wintersportort entwickelt und zieht auch wegen des intakten historischen Dorfkerns Touristen an; 1995 erhielt Splügen den Wakkerpreis, der vom Schweizer Heimatschutz für beispielhaften Schutz des Ortsbildes verliehen wird.

 

Bilder Dominik Aebli

SPLÜGENPASS

 

Der Splügenpass (italienisch Passo dello Spluga) liegt auf einer Höhe von 2115 Metern[1] und verbindet Splügen im schweizerischen Rheinwald im Kanton Graubünden mit Chiavenna in der italienischen Provinz Sondrio und dem Comer See. Über den Pass verläuft die Wasserscheide zwischen dem Rhein und dem Po und die Staatsgrenze zwischen Italien und der Schweiz.

 

Bilder René Niederer

VIAMALA SCHLUCHT

Besuchen Sie die Viamala-Schlucht und erleben Sie dieses eindrückliche Monument hautnah. Vor Jahrtausenden vom Gletschereis und vom Wasser des Hinterrheins in den massiven Fels geschliffen, sind in der Viamala-Schlucht heute noch lebendige Spuren einer faszinierenden Geschichte zu entdecken. Ein lohnendes Ausflugsziel auch bei schlechtem Wetter!

– Besucherzentrum im Herzen der Schlucht
– Naturmonument der Extraklasse
– 359 Treppenstufen zum Schluchtzentrum
– Jahrtausende alte Strudeltöpfe
– Bis zu 300m hohe glattgeschliffene Felswände
– Spektakuläre Brückenkonstruktionen

CHIAVENNA

Das von der Mera durchflossene Chiavenna liegt rund 17 km nördlich des Comer Sees. Es ist Zentrum des Valchiavenna, das aus dem unteren Bergell (bis Castasegna), dem Val San Giacomo und dem eigentlichen Val Chiavenna (südlich von Chiavenna bis Pian di Spagna) besteht. In Chiavenna verzweigen zwei schon von den Römern genutzte Alpenübergänge. Der eine führt nördlich durch das Valle San Giacomo über den Splügenpass nach Chur; diese Passstraße wurde 1822 eröffnet. Der andere führt zunächst nach Osten durch das Bergell (Val Bregaglia) und verzweigt dann: die von den Römern genutzte Strecke führte von Casaccia am Fuße des letzten Aufstiegs des Malojapasses über den Septimerpass (bis heute nur ein Saumpfad) auf die Julierroute. Als Straße ausgebaut ist dagegen die Strecke über den Malojapass und dann weiter über den Julierpass nach Chur. Chiavennas größte Nachbargemeinden sind Piuro und Prata Camportaccio. Mit diesen beiden Orten bildet Chiavenna ein Siedlungsgebiet von rund 12.000 Einwohnern.

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